header header_rechts yellow
pixel
right
InfoIdentitätAußenpolitikWirtschaftArbeitInstitutionen

 

Für die Teilnehmenden am Jugendparlament und weitere Interessierte:


Thema
Teilnehmende
Fotos
Teamer

<< Zurück

Arbeitsgruppe Wirtschafts- und Sozialpolitik

Zum Thema

Wie sieht die Zukunft unserer Arbeitswelt in einem erweiterten Europa aus? Gibt es ein europäisches Sozialmodell „Made in Europa“ ? Welche Rolle spielt dabei  „2007 – Das europäische Jahr der Chancengleichheit“ ?

In den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union gehen rund 195 Millionen Menschen zwischen 15 und 64 Jahren einer Erwerbstätigkeit nach, das sind rund 64 % der erwerbstätigen Bevölkerung. Erwerbsarbeit bindet die Menschen in die Ziele und Leistungen der Gesellschaft ein. Der Bevölkerung der EU wird als eine der Grundfreiheiten gewährleistet, sich in der Union frei zu bewegen und zu arbeiten. Doch wird diese Mobilität wahrgenommen? So profitieren überwiegend gut ausgebildete Arbeitnehmer von der Internationalisierung des Arbeitsmarktes.

Seit Anfang der 70ziger Jahre hat sich die Arbeitslosigkeit in den Mitgliedstaaten der EU rapide erhöht. Die Frage der Arbeitslosigkeit ist durch die europäische Gesellschaft hinweg zu einem zentralen Themen geworden. Die offizielle Arbeitslosenquote in der Europäischen Unio liegt derzeit bei acht Prozent, wobei die Arbeitslosenquote der unter 25 – Jährigen sogar doppelt so hoch ausfällt. Die Bekämpfung der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit und die soziale Sicherung ist deshalb ein wichtiges Ziel der Europäischen Union. Die EU hat zwar nur begrenzte Kompetenzen in diesen Bereichen, die Kernzuständigkeit liegt bei den Nationalstaaten. In dem Vertrag von Amsterdam wurde der EU aber durch ein eigenes Beschäftigungskapitel die Kompetenz übertragen, die Beschäftigungspolitik der Mitgliedstaaten zu unterstützen. Dies tut sie z.B. durch die jährliche Festlegung von Beschäftigungspolitischen Leitlinien, die von den Mitgliedstaaten im Rahmen ihrer Arbeitsmarktpolitiken umgesetzt werden. Wie aber sieht eine koordinierte Beschäftigungsstrategie in einem erweiterten Europa aus? Und wie kann die soziale Sicherheit in Europa gestärkt und koordiniert werden?

Auch wenn die Soziale Sicherung der Bürger weitgehenst in den Händen der EU-Mitgliedstaaten liegt, hat die Europäische Union in diesem Bereich ergänzende Politiken entwickelt, um die Aufgabe der Gemeinschaft eine harrmonische und nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftslebens und ein hohes Maß an sozialem Schutz zu sichern. Zentrale Frage ist, wie in einer sich erweiternden Union mit verstärkten internationalem Wettbewerb der finanziellle Druck auf die Sozialmodelle entgegengewirkt werden kann.

Mit einer Erweiterung nimmt die regionale und kulturelle Vielfalt der EU zu, gleichzeitig gibt es aber auch Unterschiede in den Bereichen Beschäftigung und Soziales. Die Union muss sich mit vergrößerten Ungleichheiten im Berufsleben und sozialen Bereich auseinandersetzen. Was bewirkt hier das Jahr 2007 als „Europäische Jahr der Chancengleichheit“?

 

 

 

Impressum

 

© C·A·P (FGJE) 2007